Unsere Formel:
Vacation = education + adventure · fun
Erfahrungsberichte
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen Berichte von Leuten bereitstellen die bereits einen Schüleraustausch nach Arizona vollzogen haben.
Benjamin Engst
Benjamin Engst legte in diesem Jahr sein Abitur am Bertolt-Brecht-Gymnasium ab und leistet nun seinen Zivildienst in den USA ab.
I'm Traviswaren die ersten Worte, die mein zukünftiger Gastbruder und Freund zu mir am Flughafen sagte. Für die kommenden drei Wochen sollte ich zu einem Mitglied einer amerikanischen Familie werden. Ich kann heute sagen, dass ich mit dem Aufenthalt ein volles Mitglied der Familie geworden bin.Nach einer kurzen Fahrt durch die sehr, sehr weite Wüstenlandschaft Arizonas begegnete ich den übrigen Familienmitgliedern. Meine Gastmutter kam erst zwei Tage nach meiner Ankunft - sie war auf einer Dienstreise in L.A. DOch auch sie machte mir schnell deutlich, dass ich ein Mitglied der Familie bin.
Die Nachmittagsstunden verbrachte ich mit meinem Gastbruder häufig am und im Pool - wo sonst bei 35°C - oder bei Freunden, in der Mall oder abends auf dem Baskettballplatz. Eigentlich lernte ich während den drei Wochen jeden Tag etwas Neues kennen, doch auch der amerikanische Lebensalltag kam nicht zu kurz. Man lernte sämtliceh Fastfood-Ketten kennen, lernte ein sehr weites Land kennen und es wurde einem schnell bewusst, dass junge Deutsche ganz andere Freiheiten besitzen als amerikanische - ja es gibt ihn, den amerikanischen
Way of Life. Er zeigte sich zum Einen in der Gemütlichkeit der Menschen und zum Anderen in ihrer aufgeschlossenen Art gegenüber anderen -Smalltalkwird in den Staaten großgeschriebenAn den Wochenenden unternahmen wir häufig etwas mit der ganzen Familie. Die größte Überraschung kam, als meine Gastmutter fragte, ob wir nicht zum Wahrzeichen Arizonas fahren wollen. Der Bundesstaat besitzt den berühmten Namen Grand-Canyon-State. So nahmen wir die kurze Reise (für amerikanische Verhältnisse) von sechs Stunden auf uns, um den tiefen Riss im Herzen Amerikas zu besuchen.
Er ist gigantisch! Zum Einen dieses Farbspiel, das sich mit dem Lauf der Sonne immer mehr verändert und zum Anderen diese gewaltige Größe und Tiefe, die alles andere klein werden lässt. Ein sehr einprägsamer Moment war der Sonnenuntergang hint der Kulisse des Canyons - überhaupt waren die Sonnenuntergänge in den Staaten die schönsten, die ich bisher gesehen habe.
Einige Tage später verließen - einige unter Tränen, alle unter Wehmut - die USA, doch mit der Gewissheit eines Wiedersehens in acht Monaten saß die Trauer nicht zu tief. Wie die Zeit in den Staaten sollte auch die Zeit in Brandenburg einfach unvergesslich werden.
Daniela Reimann
Hier kommt noch ein kleiner Text über Daniela Reimann hin.
Im September 2003 nahm ich an einem vierwöchigen Schüleraustausch teil, der von Frau Rust betreut wurde. Die Reise führte mich und 14 weitere Schüler nach Tucson, Arizona. Nach 11 Stunden Flug in Phoenix angekommen, hatte ich wie die meisten anderen zum ersten Mal amerikanischen Boden unter dem Füßen. Gemeinsam mit Mrs. Waetjses, der amerikanischen Lehrerin, fuhren wir nach Tucson, wo unsere Gastfamilien bereits auf uns warteten und uns mit Plakaten und Luftballons empfingen.
Gleich am ersten Abend eröffnete mir meine Gastmutter, sie mich nun für drei Wochen als Teil der Familie adoptiert und ich solle mich ganz wie zu Hause fühlen. Das fiel mir angesichts der Offenheit und Freundlichkeit, mit der ich empfangen wurde, auch nicht schwer. Die Freunde und Mitschüler meiner Gastschwester waren ebenfalls sehr aufgeschlossen und interessiert, uns kennenzulernen. So hatte ich schnell das Gefühl, dazuzugehören
Was den sogenannten
American Way of Lifebetrifft: Da galt das PrinzipLearning by doing. Ob Schule, Fastfood, oder Shopping in der Mall - alles wurde mit Erfolg ausprobiert. Spätestens auf der anschließenden Rundreise haben die meisten von uns ihr persönliches Fastfood-Mekka gefunden: TacoBell. Das dortige Angebot an mexikanischem Essen kann ich wirklich nur empfehlen!Die Rundreise führte uns durch Arizona udn New Mexico. Ein Höhepunkt war dabei der Tag, den wir am Grand Canyon verbrachten. Durch die Verbindung des Lebens in der Gastfamilie mit der Rundreise konnten wir sowohl Freundschaften schließen als auch die Kultur und die beeindruckende Natur Amerikans kennenlernen.
Ich habe noch immer Kontakt zu meiner Gastfamilie und denke gerne an meinen Aufenthalt in Tucson zurück.
